Dekanat Rheingau-Taunus

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Bundesverdienstkreuz am Bande

„Um das gesellschaftliche Leben verdient gemacht“

(c) Dekanat / M. SchaichInnenminister Peter Beuth, Karin Löll, Rainer LöllInnenminister Peter Beuth, Karin Löll, Rainer Löll

Der ehemalige Präses des Dekanats Bad Schwalbach hat in einer Feierstunde in der hessischen Staatskanzlei von Innenminister Beuth das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen. „Rainer Löll hat sich in verschiedenen kirchlichen und sozialen Ehrenämtern für seine Mitmenschen und die Gesellschaft im Untertaunus eingesetzt. Die Anzahl seiner Ehrenämter und Projekte sind zahlreich und vielfältig.

Der 76-Jährige verrichtet sein Ehrenamt stets mit einer von allen Beteiligten außerordentlich wertgeschätzten Kompetenz, Sachlichkeit, Empathie, Loyalität und Integrität. Dabei hat sein Engagement bis heute nicht nachgelassen. Rainer Löll hat sich um das gesellschaftliche Leben im Untertaunus verdient gemacht, außerordentliches für das Gemeinwohl geleistet und ist ein würdiger Träger des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“, so Innenminister Peter Beuth. 

Bau von Kinderheim und Altenheim in Rumänien organisiert

Im kirchlichen Bereich hat sich Rainer Löll in hohem Maße engagiert, dies insbesondere durch seine langjährige Mitgliedschaft im Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Hahn sowie als Prädikant in der Region. Rainer Löll unterstützte unter anderem ein großes Projekt des Evangelischen Dekanats Bad Schwalbach, indem er im rumänischen Badacin und Crasna den Bau eines Kinderheims und später eines Altenheims organisierte. „Es gelang uns neben vielen kleinen und großen Spendern aus den Gemeinden des Dekanats auch den Lions Club für dieses Projekt zu begeistern“, so Löll.

Von 2010 bis 2016 übernahm Rainer Löll das ehrenamtliche Leitungsamt des Dekanats Bad Schwalbach, das später mit dem Dekanat Idstein fusionierte. In diese Amtszeit fiel auch der Bau eines „Haus der sozialen Einrichtungen“ in Taunusstein, welches er maßgeblich vorantrieb. Rainer Löll vertritt zudem seit gut drei Jahren das Evangelische Dekanat Rheingau-Taunus als Vertreter für die Landessynode der Landeskirche.

Auszeichnung gehöre auch Ehefrau, Freunde und Weggefährten

Rainer Löll betonte, dass er die Auszeichnung nicht für sich alleine beanspruchen wolle. Die erste Hälfte der Auszeichnung möchte Löll an seine Frau Karin weitergeben. "Sie hat entweder an den verschiedenen Aufgaben selbst mitgearbeitet oder sie war im Hintergrund tätig um mir die nötige freie Zeit zu schaffen.“ Weiter fügte Rainer Löll fröhlich hinzu: „Sie haben mit der Wahl des heutigen Tages einen passenden Termin gewählt. Wir sind heute 53 Jahre verheiratet."

Die andere Hälfte der Auszeichnung gehe an Weggefährten: "Es waren immer ganze Gruppen von Mitarbeitern und Freunden beteiligt, welche mit mir tätig waren." Dies wurde auch bei der Gästeliste deutlich, Familie aber auch Weggefährten von Projekten und Einrichtungen sowie zwei Flüchtlinge, die heute als Arzt bzw. als Altenpfleger tätig sind, waren geladen.

Der Taunussteiner absolvierte 2004 eine Ausbildung zum Notfallseelsorger und ist Gründungsmitglied der Notfallseelsorge Rheingau-Taunus e.V. Neben all diesen Aktivitäten setzt sich Rainer Löll seit 29 Jahren im Lions Club Untertaunus für soziale Projekte ein. Auch bei der Gründung und Unterstützung der „Tafel Bad Schwalbach-Taunusstein“ sowie im Rahmen der Flüchtlingsarbeit hat sich Rainer Löll Verdienste erworben.

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