Dekanat Rheingau-Taunus

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Ordination von Sophia Clement

„Für die Menschen da sein, damit es ihnen besser geht“

(c) DekanatPotrait von Pfarrerin Sophia ClementPfarrerin Sophia Clement

„Das Besondere an unserem Beruf ist, dass wir für die Menschen da sein dürfen, damit es ihnen etwas besser geht“, strahlt Sophia Clement. Die Pfarrerin unterstützt seit Juni die Evangelische Kirchengemeinde Idstein und die Johanneskirchengemeinde Niederseelbach bis zum Ende des Jahres. Am 23. Juni wird sie von Propst Oliver Albrecht in der Unionskirche zur Pfarrerin ordiniert.

Die 28-jährige freut sich sichtlich über ihre Aufgaben in den kommenden Monaten und kennt die Region recht gut. Ihr Vikariat hat sie in den Wiesbadener Kirchengemeinden Naurod und in der Bergkirche absolviert. Sophia Clement ist gebürtige Heidelbergerin und hat in Göttingen und in Rom an den päpstlichen Hochschulen studiert, wo sie ein ökumenisches Studienjahr absolvierte. Theologie studierte sie, „weil mir das Fach und die Vielfalt so gut gefiel“, betont sie. Der Berufswunsch als Pfarrerin reifte schlussendlich erst im Vikariat. „Das Vikariat hat mir gezeigt, wie toll der Beruf der Pfarrerin ist.“ Nämlich für die Menschen da zu sein, ihnen Räume zu schaffen, in denen sie sein können wie sie sind. Oder auch Generationen zusammen bringen zu können. Sophia Clement schätzt zudem „was man als Pfarrerin an einem Tag so Vielfältiges machen kann.“ Dabei betont sie, dass sie durchaus gerne die organisatorischen Aufgaben im Pfarrberuf erledigt. „Ich bringe einen Rucksack voller Ideen mit.“ „Ich kann mir vorstellen kleinere Projekte, beispielsweise mit Familien anzubieten“, sagt sie mit Blick auf die kommenden Monate.

Gottesdienst an gedecktem Frühstückstisch

In Niederseelbach wurde sie am vergangenen Sonntag mit einem gut besuchten Gottesdienst mit anschließendem „Sommerfrühstück“ liebevoll willkommen geheißen. Dabei saßen die Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher bereits an den Kaffeetischen zum Gottesdienst. Jede und jeder hatte etwas mitgebracht. „Die Stimmung war richtig gut“, schwärmt sie.

Ihren Mann hat sie im Studium kennengelernt. Da er aus Hannover kommt und sie aus Baden, lag es nahe, sich in der Mitte der Republik zu treffen. So sind beide zur Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gekommen. Beide fühlen sich in der Region wohl und genießen die „Herzlichkeit und wahre Lebensfreude der Hessinnen und Hessen“.

„An Orten sein, wo Kirche Zukunft denkt“

Ihr Spezialvikariat, eine Besonderheit in der EKHN, hat Sophia Clement in Berlin verbracht. „Hier konnte ich an der Akademie für Kirche und Diakonie sowie an der Evangelischen Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung einen ganz anderen Einblick in kirchliche Arbeit gewinnen, neue Konzepte für die Zukunft unserer Gemeinden kennenlernen und wertvolle Impulse für meine Arbeit mitnehmen“, schreibt sie in den aktuellen Gemeindebriefen. „Das waren Orte, wo Kirche Zukunft denkt“, betont sie und ist dankbar, dadurch auch über den eigenen Tellerrand geschaut zu haben.

Gerne möchte Sophia Clement mit dieser Haltung aktiv im aktuellen Transformationsprozess mitwirken und ihre Ideen und Erfahrungen aus dem Spezialvikariat einbringen. Von Vorteil, wenn es unter anderem um Nachbarschaftsraum und Gebäudeplanung geht, könnte sein, dass sie in beiden Kirchenvorständen mit dabei ist, und so die unterschiedlichen Sichtweisen hautnah kennenlernen kann. „Vielleicht kann ich dadurch ja hier und da im Prozess moderierend unterstützen“, sagt sie fröhlich.

Im Anschluss an die Ordination am 23. Juni um 10:30 Uhr in der Unionskirche laden die Kirchengemeinden zu einem Empfang ins Idsteiner Gemeindehaus ein.

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