Dekanat Rheingau-Taunus

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Trauern in Zeiten des Virus: Chatandacht am Ewigkeitssonntag

EKHN/Lutz NeumeierHerbstHerbst

Coronoa veränder alles - sogar das Trauern. Die Initiative trauernetz.de lädt jetzt am Ewigkeitssonntag zur Chat-Andacht ein. Angehörige können Namen einreichen, an die gedacht werden soll.

itsDas Coronavirus ist tief in den Alltag aller eingedrungen und hat alles verändert – auch die Möglichkeit, zu trauern. Traditionell gedenken evangelische Christinnen und Christen am kommenden Sonntag, dem Ewigkeitssonntag, ihrer verstorbenen Angehörigen und Freunde in Gemeindegottesdiensten. Das ist in der aktuellen Situation nur eingeschränkt möglich. Die Chatandacht von www.trauernetz.de, die das Portal seit über zehn Jahren anbietet, ist eine digitale Alternative: Sie findet in diesem Jahr am Ewigkeitssonntag, dem 22. November 2020, um 18 Uhr auf www.trauernetz.de statt. Auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ist an dem Kooperationsprojekt verschiedener evangelischer Landeskirchen beteiligt.

 

Ergänzung zu lokalen Angeboten am Ewigkeitssonnatg 

 

Die Online-Andacht unterstützt und erweitert das gottesdienstliche Angebot der lokalen Kirchengemeinden unter den aktuellen Bedingungen: Sie bietet Trauernden, die aktuell nicht an einem Gemeindegottesdienst teilnehmen können, eine Möglichkeit des Gedenkens. Im Chat kann man auch an schon länger verstorbene Menschen erinnern. Auf dem Portal ist es auch möglich, die Namen von Verstorbenen in ein digitales Trauerbuch einzutragen. Während der Online-Andacht werden diese im Chat eingeblendet und im Gebet vor Gott gebracht. Zusätzlich zur Chatandacht bietet trauernetz.de auch die Möglichkeit, Online-Gedenkseiten für Verstorbene anzulegen. Erstmalig ergänzt in diesem Jahr ein  Video den Chat.

 

An Verstorbene in Gottes Zuspruch erinnern 

 

„Gerade in der jetztigen Situation der Kontaktbeschränkungen ist es wichtig, Totengedenken auch online zu ermöglichen: im Chat, als Gedenkseite, Blog oder auch in sozialen Netzwerken wie Instagram”,sagt Pfarrer Ralf Peter Reimann, der die Online-Andacht gemeinsam mit seiner Kollegin Pfarrerin Maike Roeber halten wird. „Auch im gemeinsamen Feiern einer Online-Andacht lässt sich Trauer teilen und sich in Gemeinschaft an die Verstorbenen und an Gottes Zuspruch erinnern  - und dazu laden wir herzlich ein“, ergänzt Roeber.

 

www.trauernetz.de ist eine Kooperation der Evangelischen Landeskirche in Baden, der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau, der Evangelischen Kirche im Rheinland sowie der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands.

 

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