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Neue Trägerstruktur

Neustart: Regionale Diakonische Werke jetzt selbständig

Fundus / Peter BongardDiakonie: BeratungsgesprächDiakonie: Beratungsgespräch

Die 17 „Regionalen Diakonischen Werke“ auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sind jetzt selbständig. Was genau bedeutet die neue Struktur und wer sind die neuen Ansprechpersonen?

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Volker Knöll Wilfried Knapp Ulrike Scherf Carsten Tag in der Pauluskirche Darmstadt Pauluskirche Darmstadt

In einem feierlichen Gottesdienst in der Pauluskirche in Darmstadt hat die Diakonie Hessen am Donnerstag (16. September) ihre 17 „Regionalen Diakonischen Werke“ auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) in die Selbstständigkeit verabschiedet. Künftig stehen die „Regionalen Diakonischen Werke“ (RDW) nicht mehr in der Trägerschaft der Diakonie Hessen, sondern einer eigens zu diesem Zweck gegründeten Tochtergesellschaft, der RDW HN – Regionale Diakonische Werke in Hessen und Nassau gGmbH.

 

Regionale Diakonische Werke in Hessen und Nassau – Vor Ort für die Menschen da

 

An über 60 Standorten engagieren sich jetzt rund 1.300 Mitarbeitende in insgesamt 17 „Regionalen Diakonischen Werken“ für eine Vielzahl an Menschen mit differenzierten Unterstützungsbedarfen. Zu den Angeboten gehören unter anderem die ambulante Betreuung psychisch kranker Menschen, Wohnungsnotfallhilfe, Flüchtlingshilfe, Beratung von Frauen, Familien und Kindern sowie die ambulante Betreuung von suchtkranken Menschen. Im Rahmen der Weiterentwicklung interner Strukturen werden die 17 „Regionalen Diakonischen Werke“ 2021 aus der Diakonie Hessen in eine neue gemeinnützige Tochtergesellschaft überführt.

 

Bitte um Segen für 1700 Beschäftigte 

 

Carsten Tag, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, und Ulrike Scherf, Stellvertretende Kirchenpräsidentin der EKHN, gestalteten den Gottesdienst und baten für die über 1.300 Beschäftigten, die in die Tochtergesellschaft übergehen, um Gottes Segen für ihren wertvollen Dienst. Gleichzeitig wurde der Geschäftsführer der gGmbH, Volker Knöll, offiziell in sein Amt eingeführt und Wilfried Knapp, bis zuletzt zuständig für die „Regionalen Diakonischen Werke“ und langjähriges Vorstandsmitglied der Diakonie Hessen, feierlich in den Ruhestand verabschiedet.

 

Carsten Tag und Dr. Harald Clausen: Diakonie Hessen heißt „Regionale Diakonische Werke“ als Mitglied willkommen

 

„Dies ist ein ganz besonderer Tag für die Diakonie Hessen“, sagte Carsten Tag, Vorstandsvorsitzender des Landesverbands am Rande des Gottesdienstes. „Wir verabschieden nach über achtjähriger Vorbereitung unsere ‚Regionalen Diakonischen Werke‘ auf dem Gebiet der EKHN in eine Tochtergesellschaft. Gleichzeitig heißen wir sie mit ihrem Geschäftsführer Volker Knöll als Mitglied in unserer Solidargemeinschaft willkommen.“

Seit der Fusion der beiden früheren diakonischen Landesverbände vor sieben Jahren zur Diakonie Hessen hat der neu formierte Landesverband die Überführung der „Regionalen Diakonischen Werke“ in die Selbstständigkeit vorbereitet. Federführend geleitet wurde dieser Prozess von Wilfried Knapp, bis September vergangenen Jahres kaufmännischer Vorstand der Diakonie Hessen. „Wir danken den ‚Regionalen Diakonischen Werken‘ und ihren Mitarbeitenden für ihre Zusammenarbeit. Auch Wilfried Knapp gilt unser Dank für seinen unermüdlichen Einsatz für die ‚Regionalen Diakonischen Werke‘ wie für die Diakonie Hessen insgesamt“, hob Knapps Weggefährte Vorstand Dr. Harald Clausen hervor. „Nur zusammen war dieser Schritt möglich, nur gemeinsam können wir die nächsten Schritte gehen.“ Carsten Tag und Dr. Harald Clausen sind sich einig: „Mit Volker Knöll hat die Leitung der Tochtergesellschaft eine Persönlichkeit übernommen, den wir bereits seit Jahresanfang als wichtigen Impulsgeber und tatkräftigen Unternehmer kennenlernen durften. Für die nun anstehenden Aufgaben bitten wir für ihn und die Kolleginnen und Kollegen in den Diakonischen Werken vor Ort um Gottes Segen.“

 

Ulrike Scherf: Gemeinsam das Evangelium bezeugen

 

„Dass die Diakonie Hessen ihre Arbeit tun kann – dazu braucht es neben guten Mitarbeitenden auch gute, passende Strukturen.“ Das sagte Hessen Nassaus Stellvertretende Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf in dem Festgottesdienst. Sie sei „voller Zuversicht“, dass die neuen Strukturen „das Miteinander zwischen verfasster Kirche und regionaler Diakonie stärken“ werden. Scherf: „Wir sind beide Kirche Jesu Christi und können nur miteinander das Evangelium bezeugen.“ Dass die neue gGmbH mit „Tatkraft und Schwung auf den Weg“ gekommen sei, liegt nach ihren Worten auch am neuen Geschäftsführer Volker Knöll. Mit „viel Motivation, Freude an der Arbeit und Gestaltungskraft“, habe er den Prozess begleitet.

 

Volker Knöll: Die Zukunft der Regionalen Diakonischen Werke gestalten

 

Volker Knöll, Geschäftsführer der gemeinnützigen Tochtergesellschaft RDW HN gGmbH, freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit der Diakonie Hessen. „Die ‚Regionalen Diakonischen Werke‘ stehen nun als Tochtergesellschaft auf eigenen Füßen. Damit ist ein wichtiger Schritt vollbracht. Wir freuen uns auf das, was noch kommen wird – auf ein „Wir“ in der diakonischen Gemeinschaft. Nun gilt es, die nächsten Schritte zu gehen und die Zukunft der ‚Regionalen Diakonischen Werke‘ mit ihren Leitungen und der Diakonie Hessen gemeinsam zu gestalten.“

 

 

HINTERGRUND

 

 

RDW HN – Regionale Diakonische Werke in Hessen und Nassau gGmbH

Rückwirkend zum 1. Januar 2021 wird die „RDW HN – Regionale Diakonische Werke in Hessen und Nassau gGmbH“ als 100-prozentige Tochtergesellschaft der Diakonie Hessen gegründet. Die 17 „Regionalen Diakonischen Werke“, die sich bisher in Trägerschaft der Diakonie Hessen befinden, werden in die gemeinnützige GmbH übertragen. Die Verselbständigung der „Regionalen Diakonischen Werke in Hessen und Nassau“ wurde 2013 zur Fusion der beiden Diakonischen Werke in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck in der gemeinsamen Satzung (§25, Absatz 3) festgehalten.

 

Diakonie Hessen – Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege

 

Die Diakonie Hessen ist als Werk der Kirche Mitglieder-, Spitzen- und Trägerverband für das evangelische Sozial- und Gesundheitswesen auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). 2013 aus der Fusion der beiden Diakonischen Werke von EKKW und EKHN hervorgegangen ist die Diakonie Hessen als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen, Rheinland-Pfalz und im thüringischen Schmalkalden tätig. Als Träger diakonischer Arbeit beschäftigt die Diakonie Hessen in den Landesgeschäftsstellen in Frankfurt und Kassel, im Evangelischen Fröbelseminar, in den Evangelischen Freiwilligendiensten und – bis die Ausgliederung rechtlich final vollzogen ist – in den 17 „Regionalen Diakonischen Werken“ in Hessen und Nassau 1.613* Mitarbeitende. Dazu kommen 708* Freiwillige, die sich in einem Sozialen Jahr oder Bundesfreiwilligendienst einbringen. An der Spitze des Landesverbandes stehen Pfarrer Carsten Tag (Vorstandsvorsitzender) und Dr. Harald Clausen. Die neun Diakonischen Werke auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck sind Mitglieder der Diakonie Hessen und stehen in Trägerschaft der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Als Mitgliederverband gehören der Diakonie Hessen zurzeit 459 Rechtsträger an. Dabei handelt es sich um 363 privatrechtlich organisierte Vereine, Stiftungen und gemeinnützige Gesellschaften sowie die 30 Dekanate der EKHN, 14 Kirchenkreise der EKKW und 52 kirchliche Zweckverbände**. Insgesamt bietet die Diakonie Hessen so etwa ca. 1.500 Angebote für die Pflege, Betreuung und Beratung sowie für die Aus-, Fort- und Weiterbildung in den Bereichen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, in der Alten- und Krankenhilfe, Behinderten-, Eingliederungs- und Suchthilfe, Migrations- und Flüchtlingsberatung sowie in der Beratung von Menschen in besonderen sozialen Situationen an. Die Diakonie Hessen und ihre Mitglieder beschäftigen zusammen mehr als 42.000 Mitarbeitende und erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2019 einen Gesamtumsatz von mehr als zwei Milliarden Euro.

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