Dekanat Rheingau-Taunus

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Brot für die Welt

„Hunger nach Gerechtigkeit“

Brot für die Welt / Kathrin HarmsHunger nach Gerechtigkeit: Aktionsplakat von "Brot für die Welt"Hunger nach Gerechtigkeit: Aktionsplakat von "Brot für die Welt"

Am 1. Advent startet die neue Aktion der evangelischen Hilfsorganisation Brot für die Welt. Das Motto: "Hunger nach Gerechtigkeit". Auch die Kirchen in Hessen feiern dazu einen gemeinsamen Eröffnungs-Gottesdienst.

EKHN/Rolf OeserWasser für alle: Ulrike Scherf predigt im Eröffnungsgottesdienst von Brot für die Welt 2017.Szene aus dem Eröffnungsgottesdienst für Brot für die Welt im vergangenen Jahr mit Ulrike Scherf.

Unter dem Motto „Hunger nach Gerechtigkeit“ eröffnen die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) am kommenden Sonntag (3. Dezember) in Ahnatal-Weimar die diesjährige Spendenaktion von „Brot für die Welt“. Mit dieser Aktion macht Brot für die Welt darauf aufmerksam, dass eine Welt ohne Hunger und Armut möglich ist, dass jeder Mensch das Recht auf Teilhabe im gesellschaftlichen Leben hat, und dass der Schutz von Menschenrechten die Voraussetzung für eine gerechte Welt ist.

Auftakt am Sonntag 

Der regionale Auftaktgottesdienst zur 60. Aktion der Hilfsorganisation findet um 10.30 Uhr in der Evangelischen Kirchengemeinde Ahnatal-Weimar (Steinweg 18) statt. Mitwirkende sind Oberlandeskirchenrätin Claudia Brinkmann-Weiß, Dezernentin für Diakonie und Ökumene der EKKW, Oberkirchenrat Detlev Knoche, Leiter des Zentrums Oekumene, Ute und Thomas Dilger sowie Gundula Goldbach, Pfarrerinnen und Pfarrer aus Ahnatal, sowie viele Konfirmandinnen und Konfirmanden. Musikalisch gestaltet wird der Festgottesdienst durch den Gospelchor Open Arms aus Niedervellmar unter der Leitung von Thorsten Seifert und Bezirkskantorin Dorothea Harris an der Orgel.

Auch 5000-Brote-Aktion dabei 

Die diesjährige 5000-Brote-Aktion findet in diesem Gottesdienst ihren Abschluss. Die Aktion wurde 2012 von den beiden hessischen Landeskirchen ins Leben gerufen und wird seit 2014 alle zwei Jahre in nahezu allen Landeskirchen durchgeführt. Konfirmandinnen und Konfirmanden gehen in die Backstuben von teilnehmenden Bäckereien, um Brot zu backen, das sie dann gegen eine Spende an Gottesdienstbesucher abgeben. Beginn ist Erntedank. Die Aktion endet stets am 1. Advent. Mit dem Erlös werden Kinder- und Jugendprojekte von Brot für die Welt finanziert. In diesem Jahr werden Projekte in Äthiopien, Honduras und Indien unterstützt. Innungsobermeister Berndt Riede aus Kassel, Pfarrerin Gundula Goldbach, und Konfirmandinnen und Konfirmanden erzählen im Gottesdienst von der Aktion und ihrer Motivation, sich dafür zu engagieren.

Brunch und Ausstellung 

Im Anschluss an den Gottesdienst lädt die Kirchengemeinde zu einem Brunch ein. Die Besucherinnen und Besucher haben dabei auch die Gelegenheit, sich weiter über die Arbeit von Brot für die Welt zu informieren. Gezeigt wird die Ausstellung „Gärtchen der Gerechtigkeit“ vom Referat Brot für die Welt im Zentrum Oekumene. „Gärtchen der Gerechtigkeit“ ist ein Plädoyer für den Fairen Handel. Sechs kleine Beete beschäftigen sich mit fairen und unfairen Produktionsbedingungen bei Kaffee, Kakao, Bananen, Kokos und Baumwolle. Vorgestellt werden in der Ausstellung auch auf die verschiedenen Fairhandelsorganisationen in Deutschland und das TransFair-Siegel.

mehr zur 60. Aktion im Internet  
mehr über den Advent

Spendenkonto: Gesamtkirchenkasse der EKHN
Stichwort: Brot für die Welt
IBAN DE27 5206 0410 0004 1000 00

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