Dekanat Rheingau-Taunus

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote des Dekanates Rheingau-Taunus zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

AngeboteÜbersicht
Menümobile menu

Frühere Dezernentin verstorben

Hessen-Nassau trauert um Christine Noschka

EKHN/Rolf OeserChristine NoschkaChristine Noschka

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau trauert um die frühere Leiterin des Dezernats "Kirchliche Dienste", Christine Noschka. Die Theologin mit Weitblick starb im Alter von 66 Jahren.

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau trauert um Oberkirchenrätin i. R. Christine Noschka. Die frühere Leiterin des Dezernats 1 der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) verstarb am 12. November 2020 in einer Frankfurter Klinik im Alter von 66 Jahren, wie die Familie mitteilte. Noschka war von 2007 bis 2018 Dezernentin des Bereichs „Kirchliche Dienste“. Davor leitete sie sechs Jahre lang das Zentrum Verkündigung der EKHN. Sie war unter anderem maßgeblich für die Erarbeitung der neuen hessen-nassauischen Lebensordnung verantwortlich und engagierte sich zuletzt bei der Umsetzung der kirchlichen Handreichung zum Thema Transsexualität. Ihr Interesse galt auch der Kirchenmusik. So unterstützte sie über viele Jahre etwa den Mainzer Bachchor.

 

Theologin mit Weitblick

 

„Viele sind vom Tod Christine Noschkas erschüttert“, erklärte der Leiter der Kirchenverwaltung Heinz Thomas Striegler. „Mit ihr verlieren wir eine herausragende Theologin, die mit weitem Blick in die Zukunft und unerschütterlicher Geduld wichtige Reformprozesse in der evangelischen Kirche vorantrieb“, so Striegler. Als Beispiel nannte er etwa den Aufbau des 2001 gegründeten „Zentrums Verkündigung“ in Frankfurt oder die Neuentwicklung der EKHN-Lebensordnung. Nach Strieglers Worten habe Noschka trotz „ihrer immensen Arbeitsbelastung auch immer danach gefragt, wie Menschen von der Kirche unterstützt und vom Evangelium angesprochen werden können“. Striegler: „Christine Noschka wird vielen in der evangelischen Kirche nicht nur als weitsichtige Theologin, sondern auch als Mensch fehlen. Mein Mitgefühl gilt deshalb besonders den Angehörigen und Freunden.“

 

Zur Person Christine Noschka

 

Die im Oktober 1954 in Nordhorn geborene Christine Noschka absolvierte ihre Schullaufbahn in Soltau und Neuwied. Nach ihrem Abitur 1974 studierte sie in Marburg und Bonn Evangelische Theologie und Psychologie. Im Juli 1980 absolvierte sie das erste Theologische Examen und im September 1981 wurde sie Vikarin in der Gießener Wicherngemeinde. Ihre erste Pfarrstelle übernahm Noschka in der Gustav-Adolf-Gemeinde in Ingelheim. Von 1986 an war sie drei Jahre lang Studierendenpfarrerin in Mainz. 1989 übernahm sie die Pfarrstelle in Bingen-Büdesheim und wechselte 1994 in die Christophorusgemeinde in Wiesbaden-Schierstein. Von 2001 bis 2006 leitete sie das damals neu eingerichtete Zentrum Verkündigung der EKHN in Frankfurt. Danach wurde sie als Dezernentin für Kirchliche Dienste gewählt. Seit 2014 war sie zudem Stellvertreterin des Leiters der Kirchenverwaltung. 2018 ging sie in den Ruhestand. Ihre Nachfolge trat Dr. Melanie Beiner an.

 

Gedenkandacht am Freitag

 

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Dr. Volker Jung wird Christine Noschka am 20. November 2020 um 8.30 Uhr im Rahmen der Hausandacht in der Kirchenverwaltung der EKHN in Darmstadt gedenken.

Diese Seite:Download PDFDrucken

to top