Dekanat Rheingau-Taunus

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote des Dekanates Rheingau-Taunus zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

AngeboteÜbersicht
Menümobile menu

Aktion #wärmespenden

Diakonie fordert Quarantänemöglichkeiten

carolthacker/istockphoto.comSchlafende obdachlose FrauSchlafende obdachlose Frau

Die kalte Jahreszeit bricht an – für Wohnungslose oft ein Spiel auf Leben und Tod. Besonders jetzt, während der Zeit der Corona-Pandemie, dringt die Diakonie darauf die Angebote aufzustocken.

Der Winter und sinkende Temperaturen sind für die rund 650.000 wohnungslosen Menschen auf den deutschen Straßen eine akute Bedrohung. Die Diakonie Hessen und die Landesstiftung "Miteinander in Hessen“ helfen auf der Straße lebenden Menschen speziell in der kalten Jahreszeit und haben das Projekt #wärmespenden ins Leben gerufen.

 

Aus einem gespendeten Euro werden zwei

 

Das Prinzip ist denkbar einfach: Jeder gespendete Betrag (bis 500 Euro) wird verdoppelt. Von den Spenden werden den Menschen winterfeste Schlafsäcke und Isomatten zur Verfügung gestellt. Zugleich soll damit der Zugang in das Hilfesystem erleichtert werden.

 

Diakonie fordert: Infektionsschutz muss gewährleistet sein

 

Anlässlich des Starts der Kältehilfe in vielen deutschen Städten dringt die Diakonie allerdings auch darauf, die Angebote pandemiefest aufzustellen. Wohnungslose Menschen brauchen gleichermaßen Infektions- wie Kälteschutz, und das verlässlich. Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland: „Die Wohnungsnotfallhilfe muss in diesem Winter nicht nur Kälte-, sondern auch Infektionsschutz leisten und im Ernstfall Isolations- und Quarantänemöglichkeiten bieten.“

 

Durch Pandemie sind Plätze der Kältehilfe knapp

 

Dafür müssten zusätzliche Unterkünfte, mehr Personal und die entsprechende Ausrüstung bereitgestellt werden. Das gehe nur mit zusätzlichen finanziellen Mitteln. „Durch die Corona-Schutzmaßnahmen sind die Plätze der Kältehilfe dieses Jahr besonders knapp“, so Loheide.
Sollte es dann noch zu Covid-19-Verdachts- oder Infektionsfällen kommen, sei das organisatorisch und personell nur mit erheblich mehr Aufwand und Ressourcen zu stemmen.

 

Auch die Mitarbeiter der Kältehilfen sind Infektionsrisiko ausgesetzt

 

Lars Schäfer, Referent für Wohnungsnotfallhilfe bei der Diakonie Deutschland, ergänzt: "Die Einrichtungen müssen zum Infektionsschutz die Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Die ohnehin schon begrenzten Plätze der Kältehilfe werden dadurch noch einmal knapper." Manche Einrichtungen blieben sogar ganz geschlossen. Darüber hinaus seien auch die Mitarbeitenden in der Kältehilfe einem Infektionsrisiko ausgesetzt, so Schäfer.

 

Wohnungslose dürfen auf keinen Fall abgewiesen werden

 

„Wir müssen unbedingt verhindern, dass wohnungslose Menschen abgewiesen werden, weil Unterkünfte voll sind oder Isolations- und Behandlungsmöglichkeiten fehlen“, fordert Maria Loheide.
Auch wohnungslose Menschen, die an Covid-19 erkranken, brauchen die Möglichkeit, sich in Ruhe und unter Isolationsbedingungen auszukurieren.

 

Testmöglichkeiten, um Infektionsketten zu durchbrechen

 

Zudem sollte die Kältehilfe raschen Zugang zu Testmöglichkeiten für Menschen mit Symptomen haben. Nur dann können Wohnungslose gut versorgt und mögliche Infektionsketten durchbrochen werden."

 

Aktion #wärmespenden:
Wer wohnungslosen Menschen in der kalten Jahreszeit helfen möchte, kann das hier tun.
Jeder gespendete Wuro (bis 500 Euro) wird verdoppelt. Bezahlt werden damit unter anderem Schlafsäcke und Isomatten.

 

 

 

Diese Seite:Download PDFDrucken

to top